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Wir haben teure und günstige Elektrotrolleys verglichen und die Unterschiede für Sie zusammengefasst

Vergleich teure Edelstahl-Trolleys und günstige „No Name“ Produkte

Im Bereich der derzeit angesagten Elektro Trolleys aus Edelstahl fallen die gravierenden Preisunterschiede auf, die Hersteller für Ihre Produkte ansetzen. Stellt sich die Frage, wodurch sich diese Differenz rechtfertigt bzw. ob die Premiumhersteller für mehrere Tausend Euro tatsächlich den Nutzer so viel mehr Design, Komfort und Features bieten können.
Letztendlich wird eine Käuferentscheidung immer aus mehreren Faktoren heraus getroffen werden. Wir von Elektrotrolley-test bemühen uns Fakten gegenüberzustellen.

Design und Gewicht der Edelstahl-Elektrotrolleys
Das puristische Design ist auf den ersten Blick bei fast allen Herstellern identisch: Eine Drei-Rad-Konstruktion mit gabelähnlichen Halterungen für das Golfbag und Gummibänder zum Festzurren der Ausrüstung. Der Griff ist nach hinten versetzt und sowohl bei den teuren Trolleys als auch bei den günstigen Modellen höhenverstellbar. Bei den hochpreisigen Modellen werden neben Edelstahl auch Titan oder Carbon als Material verwendet, was jedoch sicherlich eine optische Geschmackssache des Käufers sein dürfte, da die Materialien allesamt als sehr langlebig und robust gelten. Zusätzliches Designfeature bei den Highendprodukten sind wahlweise farbige Reifen oder Gravuren, die teilweise ohne Aufpreis angeboten werden. Außerdem punktet der teure Trolley durch eine (modellabhängige) unsichtbare Unterbringung des Akkus, wodurch im ersten Moment nicht erkennbar wird, dass es sich um einen motorisierten Trolley handelt. Beim Gewicht variieren die verglichenen Modelle zwischen 5,5 kg und 10,5 kg. Damit sind alle Modelle in einer Gewichtsklasse, die auch für Frauen leicht zu heben und bei ausgefallenem Motor ohne Probleme zu schieben sein sollte. Im Packmass ähneln sich alle verglichenen Modelle und finden klein zusammenlegbar in fast jedem Kofferraum raumsparend Platz. Der Auf- und Abbau ist ebenfalls modellübergreifend einfach und schnell durchführbar.

Motor und Antrieb der Elektrotrolleys
Alle Elektrotrolleys, die wir in unsere Auswertung miteinbezogen haben verfügen über Röhrenmotoren, die in der Konstruktion verbaut sind. Sowohl bei den günstigen als auch bei den teuren Modellen werden Lithium-Akkus verwendet, die laut Hersteller bei den Premiumprodukten bis zu 45 Loch durchhalten. Das günstige Modell wird mit bis zu 27 Loch angegeben, ein stärkerer Akku ist gegen Aufpreis möglich.

Fahrkomfort und Sicherheit
Im Bereich Fahrkomfort und Sicherheit lassen weder das teure Produkt noch das günstige Modell Wünsche offen: Wichtig sind hier vor allem eine Motorbremse für die Bergabfahrt sowie eine aktivierbare Parkbremse, die vor allem in hügeligem Gelände der Sicherheit dient. Ebenfalls bei beiden Varianten – teuer wie billig – finden wir in den Herstellerangaben eine Vorlauffunktion, die den Trolley auf Wunsch zehn oder zwanzig Meter vorausfahren lässt. Scheinbar üblich und auch preisunabhängig wird die Temporegulierung stufenlos vorgenommen. Beim Premiumhersteller ist der Betrieb auch per Fernsteuerung möglich, welche gegen Aufpreis erhältlich ist.

Lieferumfang des Trolley und ergänzendes Zubehör
Hier fielen uns die meisten Unterschiede auf: Während bei den günstigen Modellen (z.B. Yourtrolley Model One) der Schirmhalter und Scorekartenhalter aus Edelstahl sowie die Transporttasche enthalten sind, bieten Premiumhersteller zwar ein umfangreicheres Sortiment an Zubehör an, jedoch auch zu stolzen Preisen. Wahlweise können Fernbedienung, Trolley Sitz, Golfschirm, Scorekartenhalter, Caps und Schlägertücher zugekauft werden – doch müssen die Kunden für die Artikel nochmals tief in die Tasche greifen. Die günstigen Hersteller konzentrieren sich bei unserem Vergleich auf die Herstellung und den Vertrieb ihres Produkts und bieten kein ergänzendes Sortiment an.

Prestige
Hier punkten natürlich die teureren Modelle. Mit „No Name“ Produkten kann bei den Mitspielern kein Eindruck geschunden werden. Golfer für der Markenname eine große Rolle spielt, werden sich daher immer für einen der Highendhersteller entscheiden.

Fazit:
Wer Eindruck schinden möchte und mit dem neuesten und teuersten Modell eines Edelstahltrolleys über das Fairway spazieren will, für den führt kein Weg vorbei an den E-Trolleys, die sich in einem Preissegment jenseits der 3000,- € bewegen. Golfer, die in erster Linie auf Funktionalität und Komfort Wert legen, können jedoch beruhigt auf ein Modell zurückgreifen, das in einem weitaus billigeren Rahmen erhältlich ist. Schwerwiegende Nachteile konnten wir bei unserem Vergleich nicht feststellen.



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